Carl Huter 
vom Naturforscher  zur Menschenkenntnis

Carl Huter (1861-1921) lebte und wirkt in Deuschland, er war ursprünglich Kunst- und Portrait Maler.  Durch eine schwere Erkrankung wurde er zum Autoditakt im Bereich des medizinischen Grundlagenwissen. (Ein Studium an der Universität blieb ihm verwehrt,)

Er beschäftigte sich intensiv mit den Physionomien und Energielehren.  In seiner Naturforschung beobachte er die Energieformen in der Tier- und Pflanzenwelt und folglich auch beim Menschen. 

Infolge machte er seine Erkenntnisse durch Vorträge und Schriften einem breiten Publikum zugänglich und genoss Anerkennung und Interesse auch von Akademiker der damaligen Zeit.
Sein Wissen vertiefte er nicht nur sondern verfeinerte es mit dem fühlenden Wahrnehmen. Immer unter der Prämisse des wertfreien Sehens. Also nicht bewerten sondern anerkennen dessen was ist. 

Huters Erbe

Leider wurden Huter's Lehren im Deutschen Nationalsozialismus für die Rassentheorie von gewissen Wissenschaftlern und Psychologen missbraucht. Das Wissen der ganzheitlichen Menschenkenntnis geriet dadurch in Verruf und somit ins Schattendasein. Nach seinem Tod wurden Teile seiner Werke und Wissen von August Amandus Kupfer und Walter Alispach in die Schweiz überführt, bewahrt und weiter verbreitet. 
Der Schweizer Autor und Verleger Fritz Aerni etablierte  des weiteren 1972 das Carl Huter Institut in Zürich und baute weitere Lehrgänge auf. 

Das fühlende Wahrnehmen und das Wissen der Psycho-Physionomik wurde später auch von Wilma Castrian (1932-2020) in diversen Kursen und Vorträgen in Deutschland weitergeführt.

Und heute?

Dieser wertvolle Schatz der ganzheitlichen  Menschenkenntnis geniesst in der westlichen Welt neuen Aufschwung. Verschiedene Wissensträger und Institute vermitteln dem Publikum Huter's Erkenntnisse. 
Jeder der in Achtsamkeit und in Demut die Methodik bei sich selbst reflektiert und folglich im Alltag sorgsam anwendet, trägt zu einem besseren respektvollen Miteinander in Harmonie mit sich selbst und mit seinem Umfeld bei.