Blick in die Vergangenheit
Die Kunst der ganzheitlichen Menschenkenntnis ist nichts Neues. Bereits die alten Ägypter als auch die Griechen mit Aristoteles (384-322 v. Chr.) und die alten Weisen Chinas beschäftigen sich bereits vor über 2000 Jahren mit den Gesichtszügen der Menschen und Ihrer Charaktereigenschaften.
In Europa wurde später die Psycho-Physionomik und Phato-Physionomik aufgebaut, (Phato bedeutet das Erkennen des Gesundheitszustandes eines Menschen). Die Kunst (Siang Mien-Gesichtslesen) gehört übrigens heute noch immer zum festen Bestandteil in der Jahrtausende alten Chinesischen Medizin und wird auch in Teilen der Wirtschaftsprozesse mit eingebunden.
Im europäischen Raum war es Caspar Lavater (1741-1801), welcher sich mit den "Physionomieschen Fragmenten" des Menschen beschäftigte und damit ein erstes grosses Werk schuf. Künstler , Schriftsteller wie Göethe und Philosophen der damaligen Zeit integrierten Teile dieses Wissen in ihren weiteren Werken.
Die Psycho-Physionomik, wie wir Sie heute kennen, wurde vom Naturforscher Carl Huter (1861-1921) in Deutschland gegründet. Die angewandte Menschenkenntnis wurde in seinen schriftlichen Werken von 1904 bis 1906 erstmalig ausführlich festgehalten und folgten der Erkenntnis
"In der Form liegt der Geist".
Das heisst, das äussere Erscheinungsbild eines Menschen gibt Aufschluss über sein inneres Sosein. Oder anders ausgedrückt jede Form gibt Aufschluss über seine innere seelische Information seine Kraftrichtungs-Ordnung, sein Naturell, seine Talente und Begabungen. Wie der Mensch diese lebt und prägt ist für jeden individuell einzigartig.